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Philippe-André Bourdin
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Aufgrund des ständig größer werdenden Datenhungers von Internet-Riesen wie Google, Facebook, eBay, Amazon & Co. möchte ich hier einen kleinen Einblick geben, wie man seine Privatsphäre im Internet zurückerhalten kann.
Ich finde es erschreckend, wie freigiebig Menschen heutzutage persönliche Informationen preisgeben, die für geheimpolizeiliche Dienste äußerst wertvoll sind und die niemand ehemaligen Staatsorganisationen (wie Gestapo oder Stasi) freiwillig gegeben hätte.
So kann sich jeder Einzelne vor der umfasssenden Überwachung schützen:
  • 1) Als Internet-Browser sollte man den unabhängigen Firefox benutzen.
  • 2) In den Datenschutz-Einstellungen sollte man einstellen, dass Cookies immer nur bis zur Beedigung des Browsers gespeichert bleiben. So sollten alle Web-basierten Dienste nutzbar sein, Nutzungsprofile werden allerdings nach jeder Sitzung wertlos.
  • 3) Cookies von Drittanbietern sollte man generell nicht akzeptieren.
  • 4) Nun sollte man alle vorhanden alten Cookies löschen und als "Ausnahmen" bei der Cookie-Speicherung nur jene Nischen-Webseiten eintragen, denen man uneingeschränkt vertraut bzw. auf deren sitzungsübergreifende Cookies man nicht verzichten möchte (zB. bestimmte Internet-Diskussionsforen).
  • 5) Ein sehr nützliches Add-On ist "BetterPrivacy", welches sogenannte "SuperCookies" und den "DOM storage" regelmäßig beim beenden des Browsers löscht. Dies schränkt die Funktionalitä von Internet-Seiten nicht ein, verhindert jedoch eine sitzungsübergreifende Datenverfolgung.
  • 6) Als nächstes sollte man sich ein Add-On namens "Ghostery" installieren und alle Blockade-Optionen aktivieren. Dies hindert Spionage-Werkzeuge wie den Facebook Like-Button oder Google-Analytics daran, auf ansonsten unbeteiligten Webseiten ein Persönlichkeitsprofil sowie das Nutzungsverhalten zu erfassen. Die Funktion "GhostRank" sollte jedoch nicht aktiviert werden, wenn man seine Nutzerdaten nicht an die Herstellerfirma des Add-Ons weitergeben möchte.
  • 7) Auch sehr praktisch ist "FlashBlock", wodurch man jedes Flash-Objekt (oft sind das blinkende und Geräusche machende Werbebanner) nur angezeigt bekommt, wenn man dieses ausdrücklich anklickt.
  • 8) Weiterhin ist es dringend empfehlenswert, sich auf keinen Internet-Seiten mit seinem Benutzernamen anzumelden, denn damit kann der Betreiber dieser Seite die IP-Adresse mit einem Benutzerprofil verbinden und auch seinen Partnern diese Verknüpfung zugänglich machen, was gängige Praxis ist.
  • 9) Als Betriebssystem empfehle ich aus Sicherheitsgründen ubuntu LTS.
Und wer sich darüber hinaus noch für verschlüsselte eMail-Kommunikation interessiert: Das Thema Geheimdienste ist ja aktuell mal in der Presse präsent, eine Überraschung ist dies alles jedoch für halbwegs informierte Fachleute nicht!
  • 1) Es gibt keine abhörsichere Kommunikation im Internet!
  • 2) Man kann es den Geheimdiensten nur möglichst schwer machen, indem möglichst viele Leute möglichst schwer zu knackende Verschlüsselung einsetzen.
  • 3) Für Facebook, Google+, Twitter & Co. heiß das: Tschüß für immer!
  • 4) Für die private eMail-Kommunikation sollte man konsequent GNU Privacy Guard (GPG) nutzen und alle eMails nur vom privaten Computer aus versenden (über den man die volle Kontrolle haben sollte, indem man z.B. ubuntu LTS als Betriebssystem einsetzt), ohne dabei die Internet-Seiten von GMX, Web.de, hotmail, MSN, Yahoo etc. zu besuchen und sich dort einzuloggen.
  • 5) Ein relativ sicherer Schlüssel hat im Jahre 2013 mindestens 2048 Bits und sollte u.a. RSA oder Twofish als Verschlüsselungsverfahren verwenden.

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